04
Februar
2022
|
09:59
Europe/Amsterdam

DIE REISSER - IDENTITÄT

BODENSTÄNDIG, PRAGMATISCH UND FLEISSIG

Flache Hierarchien, ein persönlicheres Miteinander, mehr Gestaltungsmöglichkeiten für den einzelnen Mitarbeiter: Die Vorteile eines mittelständischen Unternehmens sind meist schnell erzählt, gelebt werden sie nicht immer so stringent. Was bedeutet es, ein Teil der REISSER-Familie zu sein, in einer Firma, die seit über 100 Jahren am Markt tätig ist?

Hier findet sich das familiäre Miteinander in jeder Abteilung wieder. Denn jeder kennt hier nahezu jeden und das wird auch in der täglichen Zusammenarbeit gelebt. Gegrüßt wird jeder, egal welcher Beschäftigung er nachgeht. Die „Offene-Tür-Mentalität“ zeichnet das Unternehmen aus. Die beiden Geschäftsführer haben stets ein offenes Ohr für ihre Belegschaft. Jeder trägt zum großen Ganzen bei und hält das Unternehmen am Laufen. REISSER kann so oft schneller und spontaner handeln als die Konkurrenz.

„Ich schätze sehr, dass man immer noch die Möglichkeit hat mitzureden. Wir haben kurze Wege und die Geschäftsleitung nimmt sich immer Zeit für einen“, erzählt Marketingleiterin Stephanie Hille.

Wo gearbeitet wird, darf auch gefeiert werden. REISSER bietet seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etwas: Betriebsfeste, Weihnachtsmärkte, Familientage, Jubilarfeiern und Azubi-Einführungstage sind vielfältig und haben eines gemeinsam: sie stärken die Gemeinschaft und den REISSER-Familiengedanken. Einer für alle und alle für einen. Nur die 100 Jahre konnten aufgrund von Corona noch nicht gefeiert werden.

„Ich hoffe wir können die Hundertjahrfeier in 2022 nachholen und zumindest unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein tolles Event bieten“, betont Geschäftsführer Michael Dartsch.

Standort Deutschland
Ganz besonders wichtig ist dem Unternehmen der Standort Deutschland und die Region Hohenlohe. Eine ländliche, aber wirtschaftsstarke Region. Der eine oder andere stau- und mietengeplagte Großstädter dürfte zu Recht etwas neidisch ins hohenlohische Idyll blinzeln. Manch einer munkelt, dass sich Fuchs und Hase hier gute Nacht sagen. Vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet gerade diese Umgebung das Mehr an Lebensqualität.

So geht es auch Hildegard Bauer, seit 43 Jahren Mitarbeiterin im Vertriebsinnendienst. „Ein Eigenheim mit Garten ist hier nichts Seltenes. Für mich ist es Lebensqualität, wenn ich nur aus der Haustüre gehen muss und schon im Grünen stehe.“

Die Hohenloher sind ein spezielles Völkchen. Auf den ersten Blick nicht sofort als Franken erkennbar und schon gar nicht mit Schwaben zu verwechseln, wenngleich letzteres für nicht-hohenlohische Ohren manchmal nur schwer zu verstehen ist. Viele Mitarbeiter sind bereits seit zwei oder drei Jahrzehnten bei REISSER angestellt und verfügen über ein beachtliches Know-how. Das Durchschnittsalter beträgt dennoch nur 42 Jahre. Um das Wachstum aufrecht zu erhalten, wird jährlich für Nachwuchskräfte gesorgt.

„Ausbildung hat bei uns einen hohen Stellenwert. Derzeit bilden wir neun verschiedene Berufsbilder im kaufmännischen und gewerblichen Bereich aus. Im Jahr 2021 war es allerdings sehr schwer, Auszubildende zu finden. Wir haben in der Region ohnehin viel Konkurrenz, durch zahlreiche Ausbildungsbetriebe. Corona hat das Ganze zusätzlich erschwert“, so Personalleiterin Larissa Gorff.